Recovery

Nahrungsergänzungsmittel für die Regeneration: Was wirkt und wann du sie einsetzt

Muscle recovery supplements: what works and when to use them

Von Geir Gunnar Markusson, MSc in Ernährungswissenschaft. Regeneration beginnt mit der Ernährung. Das richtige Nahrungsergänzungsmittel kann aber helfen, wenn Timing, Praktikabilität und eine schnelle Verfügbarkeit von Nährstoffen entscheidend sind. Erfahre, welche Nahrungsergänzungsmittel für die Regeneration wissenschaftlich gestützt sind, was sie jeweils tatsächlich bewirken und wann du sie vor, während und nach dem Training einsetzt.

Die Ernährung ist die Grundlage der Regeneration. Eine abwechslungsreiche Kost mit ausreichend Protein insgesamt leistet den Großteil der Arbeit, und kein Produkt kann sie ersetzen.

Rund um das Training sind vollwertige Mahlzeiten jedoch nicht immer die praktischste Lösung. Nahrungsergänzungsmittel werden dann sinnvoll, wenn sie ein konkretes Problem lösen: Es steht gerade keine Mahlzeit zur Verfügung, zwei Einheiten liegen dicht beieinander, du startest früh und nüchtern, ein großer Shake liegt zu schwer im Magen oder du brauchst essenzielle Aminosäuren, die vor, während oder direkt nach der Belastung verfügbar sind.

Dieser Leitfaden zeigt dir, welche Nahrungsergänzungsmittel für die Regeneration wirklich gut belegt sind, wie sich verschiedene Proteinformen in ihrer Aufnahmegeschwindigkeit unterscheiden und wie du deine Regenerationsernährung an dein tatsächliches Training anpasst.

Wann ein Nahrungsergänzungsmittel für die Regeneration helfen kann

Ein Nahrungsergänzungsmittel für die Regeneration kann sinnvoll sein, wenn:

  • du frühmorgens trainierst, ohne vorher zu essen.
  • du rund um das Training keine vollständige Mahlzeit und keinen dickflüssigen Shake verträgst.
  • am selben Tag noch eine weitere Trainingseinheit oder ein Wettkampf ansteht.
  • sich eine richtige Mahlzeit verzögert.
  • du während eines Rennens, einer Radausfahrt oder einer langen Veranstaltung etwas Handliches dabeihaben willst.
  • intensives Training vorübergehend deinen Appetit dämpft.
  • du unterwegs bist und dich nicht auf deine gewohnten Mahlzeiten verlassen kannst.
  • es dir schwerfällt, über die Nahrung genug Protein aufzunehmen.
  • Alter, Krankheit oder andere Umstände es erschweren, ausreichend Protein zu essen.

In solchen Situationen kommt es auf die Form der Nährstoffe an. Ein herkömmlicher Proteinshake, ein hydrolysiertes Protein und ein Produkt mit freien EAAs liefern zwar alle Aminosäuren, doch sie müssen unterschiedlich stark verdaut werden, bevor diese Aminosäuren verfügbar sind.[7,9]

Warum das Timing der Ernährung zählt

Die Regeneration setzt nicht schlagartig ein, sobald dein Training endet. Muskelproteine werden während des gesamten Trainings und der Regenerationsphase ab- und wieder aufgebaut.

Wenn du vor dem Training eine proteinreiche Mahlzeit isst, zirkulieren möglicherweise bereits Aminosäuren in deinem Blut, während du trainierst. Dann ist es weniger dringend, direkt nach der letzten Wiederholung oder dem letzten Kilometer die nächste Proteinquelle zu dir zu nehmen.

Wenn du nüchtern trainierst, seit mehreren Stunden nichts gegessen hast oder zwischen eng aufeinanderfolgenden Einheiten regenerieren musst, kann es sinnvoller sein, essenzielle Aminosäuren vor, während oder kurz nach dem Training bereitzustellen.

Studien zeigen, dass der Zeitpunkt der Aminosäurezufuhr rund um Krafttraining beeinflussen kann, wie Aminosäuren zum Muskel gelangen und wie die daraus folgende anabole Reaktion ausfällt.[8] Das heißt jedoch nicht, dass es ein winziges anaboles Fenster gibt, das sich schließt, sobald du nicht innerhalb von 30 Minuten einen Shake trinkst.

Die tägliche Gesamtproteinmenge und regelmäßige Essgewohnheiten bleiben entscheidend.[7] Der Zeitpunkt gewinnt an Bedeutung, wenn nicht bereits Aminosäuren verfügbar sind oder die Zeit bis zur nächsten Belastung knapp ist.

Das praktische Ziel ist einfach: dem Körper die richtigen Nährstoffe rechtzeitig bereitzustellen, damit er sie nutzen kann.

Intaktes Protein, hydrolysiertes Protein und freie Aminosäuren

Proteinquellen können dieselben essenziellen Aminosäuren enthalten, sie aber unterschiedlich schnell bereitstellen.

Protein aus Lebensmitteln

Fisch, Eier, Milchprodukte, Geflügel, Fleisch, Soja und andere proteinreiche Lebensmittel liefern Aminosäuren als Bestandteil intakter Proteine. Zusätzlich liefern sie Energie und weitere Nährstoffe und bilden deshalb die bevorzugte Grundlage der Ernährung. Bevor die Aminosäuren aufgenommen werden können, muss das Protein allerdings verdaut und in kleinere Peptide und einzelne Aminosäuren zerlegt werden.

Nahrungsergänzungsmittel mit intaktem Protein

Whey, Casein, Soja und andere Proteinpulver sind eine bequeme Möglichkeit, die Gesamtproteinzufuhr zu erhöhen. Whey wird relativ schnell verdaut, Casein braucht dagegen länger. Beide können sinnvoll sein, wenn du über Lebensmittel nicht genug Protein aufnimmst oder ein Shake praktischer ist als eine Mahlzeit.[7]

Hydrolysiertes Protein

Bei der Hydrolyse werden intakte Proteine schon vor dem Verzehr in kleinere Peptide gespalten. Dadurch muss bei der Verdauung weniger zerlegt werden, und Aminosäuren können schneller verfügbar sein.

Freie essenzielle Aminosäuren

Freie Aminosäuren liegen bereits als einzelne Aminosäuren vor. Sie müssen nicht erst aus einer größeren Proteinstruktur freigesetzt werden. Eine vollständige Quelle freier EAAs liefert alle neun essenziellen Aminosäuren. Darin unterscheidet sie sich von einem BCAA-Produkt, das nur Leucin, Isoleucin und Valin enthält.[5,6] Laut der International Society of Sports Nutrition führt die Aufnahme freier EAAs zu einem schnellen Anstieg der EAA-Konzentration im Blut und stimuliert die Muskelproteinsynthese.[9]

Schnelle Verfügbarkeit macht Lebensmittel oder herkömmliches Protein nicht überflüssig. Ihr Vorteil ist praktischer Natur: Essenzielle Aminosäuren lassen sich in leichter, kompakter Form zuführen, wenn eine Mahlzeit oder ein Shake unpraktisch oder gar nicht möglich wäre.

Grünes Supplement-Pulver wird in einem gläsernen Mixbecher zu einem Bananen-Smoothie gemixt, daneben frische Bananen und Spinat

Die besten Nahrungsergänzungsmittel für die Regeneration im Überblick

OPTION FÜR DIE REGENERATION WAS DIE STUDIENLAGE BELEGT AM BESTEN GEEIGNET FÜR
Protein aus natürlichen Lebensmitteln Liefert Aminosäuren zusammen mit Energie und weiteren Nährstoffen.[1,7] Die tägliche Basis für gesunde Muskeln und die Regeneration
Whey oder anderes Proteinpulver Bietet praktisch dosierbares intaktes Protein mit allen neun EAAs.[7] Mehr Protein pro Tag, wenn die Ernährung allein nicht ausreicht
Freie 9EAA und hydrolysiertes Protein Liefert alle neun EAAs in Formen, die weniger Verdauung erfordern.[9] Vor, während oder nach dem Training, wenn schnelle Verfügbarkeit und einfache Anwendung zählen
Kreatinmonohydrat Unterstützt Kraft, Schnellkraft und die Fähigkeit, wiederholt hochintensive Belastungen zu leisten.[10] Langfristiges Kraft- und hochintensives Training
Kohlenhydrate Füllen die Glykogenspeicher der Muskulatur nach langen oder anspruchsvollen Belastungen wieder auf.[13] Ausdauertraining und hohe Trainingsumfänge
Sauerkirsche Polyphenole können die Regeneration nach anspruchsvollen Belastungen unterstützen.[11] Kurze Phasen mit hoher Trainings- oder Wettkampfbelastung
Omega-3 Kann die Regeneration und normale physiologische Funktionen nach dem Training unterstützen.[11b] Langfristige Ergänzung der Ernährung, vor allem wenn du wenig fetten Fisch isst
Kollagen mit Vitamin C Kann die Kollagensynthese und die Nährstoffversorgung des Bindegewebes unterstützen.[14] Unterstützung von Sehnen, Bändern und Bindegewebe
Magnesium Trägt zu einer normalen Muskelfunktion und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei Ausgleich einer unzureichenden Zufuhr über die Ernährung
Nur BCAAs Liefern drei der neun essenziellen Aminosäuren.[6] Wenig zusätzlicher Nutzen, wenn vollständiges Protein oder alle neun EAAs verfügbar sind

1. Protein: die tägliche Grundlage

Protein liefert die Aminosäuren, die dein Körper braucht, um Muskelgewebe zu erhalten und wieder aufzubauen. Für die meisten Sportler*innen ist es wichtiger, über den ganzen Tag verteilt genug Protein aufzunehmen, als sich auf ein einzelnes Regenerationsprodukt zu verlassen.[7]

Whey-Protein ist beliebt, weil es alle neun essenziellen Aminosäuren enthält und reich an Leucin ist. Casein braucht länger für die Verdauung und wird deshalb manchmal vor dem Schlafengehen eingesetzt. Auch Fisch, Geflügel, Eier, Milchprodukte und Soja können über normale Mahlzeiten vollständiges Protein liefern.

Wer sich pflanzlich ernährt, kann seinen Bedarf mit einer abwechslungsreichen Kost aus Soja, Bohnen, Linsen, Erbsen, Vollkorn, Nüssen und Samen decken. Einzelne pflanzliche Lebensmittel haben unterschiedliche Aminosäureprofile. Mit genug Abwechslung und einer ausreichenden Gesamtmenge lassen sich aber alle essenziellen Aminosäuren über den Tag verteilt aufnehmen.

Proteinpulver ist dann sinnvoll, wenn es dir hilft, deinen Tagesbedarf leichter zu decken. Es bleibt jedoch intaktes Protein und muss erst verdaut werden, bevor seine Aminosäuren verfügbar sind.

2. Freie 9EAA und hydrolysiertes Protein: wenn die Verfügbarkeit zählt

Alle neun essenziellen Aminosäuren sind nötig, damit der vollständige Satz an Bausteinen für die Muskelproteinsynthese zur Verfügung steht.[5,6] Freie EAAs lassen die EAA-Konzentration im Blut rasch ansteigen und können die Muskelproteinsynthese anregen, ohne dass dafür nicht-essenzielle Aminosäuren nötig sind.[9]

Das macht sie besonders praktisch:

  • vor oder während des Trainings auf nüchternen Magen
  • bei langen Ausdauerwettkämpfen
  • zwischen eng getakteten Einheiten
  • wenn der Appetit gering ist
  • wenn ein Shake schwer im Magen liegt
  • auf Reisen
  • wenn sich eine Mahlzeit verzögert

Laut dem Positionspapier der International Society of Sports Nutrition lässt sich die Muskelproteinsynthese in Ruhe bereits mit relativ kleinen Mengen freier EAAs anregen, beginnend bei etwa 1,5 bis 3 Gramm.[9]

Das heißt nicht, dass eine kleine Portion EAAs die Kalorien, das Gesamtprotein oder die übrigen Nährstoffe einer Mahlzeit ersetzt. Es heißt, dass freie EAAs alle neun essenziellen Bausteine in kompakter Form liefern können.

3. Kreatin-Monohydrat

Kreatin gehört zu den am gründlichsten erforschten Nahrungsergänzungsmitteln im Sport. Es unterstützt Kraft, Schnellkraft und die Fähigkeit, hochintensive Belastungen zu wiederholen.[10]

Anders als Protein oder essenzielle Aminosäuren ist Kreatin kein Produkt, das unmittelbar bei der Muskelreparatur ansetzt. Seine Vorteile entfalten sich erst bei regelmäßiger Einnahme, wenn sich die Kreatinspeicher im Muskel füllen. Üblich sind etwa 3 bis 5 Gramm pro Tag, wobei die individuelle Eignung berücksichtigt werden sollte.[10] Der Zeitpunkt ist dabei weniger wichtig als die Regelmäßigkeit.

4. Kohlenhydrate zum Auffüllen der Speicher

Bei der Regeneration geht es nicht nur um Protein. Lange oder intensive Belastungen können die Glykogenspeicher der Muskulatur deutlich leeren, vor allem bei Ausdauertraining und hohen Trainingsumfängen.

Kohlenhydrate helfen, diese Energiespeicher wieder aufzufüllen. Kombinierst du nach einer harten Einheit Kohlenhydrate mit Protein oder essenziellen Aminosäuren, unterstützt du sowohl das Auffüllen der Speicher als auch die Reparatur der Muskulatur.[13]

Bei Ausdauersportlern sind zu wenige Kohlenhydrate oft der fehlende Baustein der Regeneration. Noch mehr Aminosäureprodukte lösen keine Müdigkeit, die hauptsächlich auf leere Glykogenspeicher oder eine insgesamt zu geringe Energiezufuhr zurückgeht.

5. Sauerkirsche und Polyphenole

Die Montmorency-Sauerkirsche enthält Polyphenole, die nach harten Belastungen helfen können, oxidativen Stress, Entzündungsprozesse und einige Regenerationsparameter zu beeinflussen.[11]

Am sinnvollsten ist sie wahrscheinlich in Phasen mit besonders hoher Trainingsbelastung, bei Etappenrennen oder bei Wettkämpfen mit wenig Zeit zur Regeneration. Sie muss nicht dauerhaft zur Routine jedes Athleten gehören, denn ein gewisses Maß an belastungsbedingtem Stress ist Teil der normalen Anpassung des Körpers.

6. Omega-3-Fettsäuren

EPA und DHA können die Regeneration nach dem Training und normale Körperfunktionen unterstützen.[11b] Fettreicher Fisch wie Lachs, Forelle, Makrele und Sardinen liefert Omega-3 als Teil eines vollwertigen Lebensmittels.

Wer regelmäßig fettreichen Fisch isst, braucht ein Omega-3-Präparat unter Umständen weniger. Ist die Zufuhr über die Ernährung gering, kann eine Ergänzung als Teil einer längerfristigen Ernährungsstrategie infrage kommen, nicht als schnelle Lösung direkt nach dem Training.

7. Kollagen mit Vitamin C

Kollagen liefert Aminosäuren wie Glycin und Prolin, die im Bindegewebe vorkommen. Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Knorpel und Knochen bei. Deshalb werden die beiden häufig kombiniert.

Kollagen ist kein vollständiges Protein. Es hat einen geringeren Gehalt an essenziellen Aminosäuren (EAAs) als Quellen wie Molkenprotein, Eier oder Fleisch und sollte vollständige Proteinquellen in deiner Ernährung daher ergänzen, nicht ersetzen.

8. Magnesium und Unterstützung beim Schlaf

Magnesium trägt zu einer normalen Muskelfunktion und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Eine Ergänzung ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Zufuhr über die Ernährung nicht ausreicht.

Magnesium sollte nicht als direktes Mittel gegen Muskelkater oder schlechte Regeneration dargestellt werden. Schlaf bleibt einer der wichtigsten Faktoren der Regeneration, doch Magnesium gleicht einen unregelmäßigen Schlafrhythmus nicht aus, es sei denn, ein tatsächlicher Nährstoffmangel trägt zu dem Problem bei.

Wo Vorsicht geboten ist

BCAAs sind nicht nutzlos. Leucin, Isoleucin und Valin spielen alle eine wichtige Rolle im Muskelstoffwechsel. Ihre Grenze liegt darin, dass sie nur drei der neun essenziellen Aminosäuren liefern.

Leucin kann dabei helfen, das Signal für den Muskelaufbau zu geben, doch um vollständige Muskelproteine aufzubauen, braucht der Körper weiterhin die übrigen essenziellen Aminosäuren.[6] Wenn deine Ernährung, dein Proteinshake oder dein EAA-Produkt bereits alle neun liefert, bringen zusätzliche BCAAs in der Regel kaum weiteren Nutzen.

Vorsicht ist außerdem geboten bei:

  • Firmeneigenen Mischungen, bei denen die Mengen der Inhaltsstoffe nicht offengelegt werden
  • Versprechen, ein kleines Produkt könne eine vollständige tägliche Ernährung ersetzen
  • Produkten, die eine Verwandlung über Nacht versprechen
  • Aussagen zur Regeneration, die von der zitierten Forschung nicht gedeckt sind
  • Nahrungsergänzungsmitteln, die zu wenig Essen oder übermäßiges Training ausgleichen sollen
  • Produkten ohne angemessene Prüfung durch unabhängige Dritte

Für Athletinnen und Athleten im Wettkampf trägt eine Chargenprüfung durch Informed Sport® oder ein vergleichbares Programm dazu bei, das Risiko zu verringern, mit verbotenen Substanzen in Kontakt zu kommen.

Welche Rolle Unbroken spielt

Unbroken folgt derselben nordischen Food-first-Philosophie, die hochwertige natürliche Zutaten in den Mittelpunkt der Sporternährung stellt.

Grundlage ist vollständig hydrolysiertes Protein aus frischem norwegischem Lachs, eine natürliche, vollständige Proteinquelle mit allen neun essenziellen Aminosäuren. Durch enzymatische Hydrolyse wird das Protein schon vor dem Verzehr aufgespalten, und zwar in etwa 60 % freie Aminosäuren und 40 % kurze Di- und Tripeptide.

Diese kleineren Formen müssen kaum verdaut werden, bevor sie verfügbar sind. Das Lachsproteinhydrolysat von Unbroken hat ein durchschnittliches Molekulargewicht von 374 Dalton.

Eine offene Handfläche mit einer einzelnen Unbroken-Tablette, in der anderen Hand die schwarze Unbroken-Röhre, draußen auf einem Waldweg

Eine von Unbroken beauftragte Studie an der Norwegischen Hochschule für Sportwissenschaften hat die Verfügbarkeit von Aminosäuren im Blutplasma nach der Einnahme des vollständig hydrolysierten Lachsproteins gemessen und mit intakten sowie hydrolysierten Molken- und Sojaproteinquellen verglichen.[12]

Unbroken soll weder ein Lachsgericht zum Abendessen noch eine ausgewogene Ernährung oder eine ausreichende tägliche Proteinzufuhr ersetzen. Es erfüllt einen anderen Zweck. Unbroken ist kompakte Regenerationsernährung: eine leichte, handliche Möglichkeit, dir rund ums Training alle neun essenziellen Aminosäuren zuzuführen, wenn eine vollständige Mahlzeit oder ein klassischer Proteinshake nicht praktikabel ist.

Warum kompakte Regenerationsernährung?

  • Alle neun essenziellen Aminosäuren
  • Rund 60 % freie Aminosäuren
  • Rund 40 % kurze Di- und Tripeptide
  • Niedriges Molekulargewicht, im Durchschnitt 374 Dalton
  • Minimaler Verdauungsaufwand
  • Weniger als 3 Gramm Protein pro Portion
  • Auf Basis von vollständig hydrolysiertem norwegischem Lachsprotein
  • Von Informed Sport® getestet
  • Für die Einnahme vor, während oder nach der Belastung entwickelt

Von Unbroken zitierte Studien deuten darauf hin, dass die kompakte Portion die Muskelproteinsynthese in ähnlichem Maß anregen kann wie eine größere Menge intaktes Protein.[9,12]

Ernährungsphysiologisch ist die Portion damit aber nicht gleichwertig mit einer vollständigen Mahlzeit oder 20 Gramm Protein aus Lebensmitteln. Eine Mahlzeit liefert insgesamt mehr Protein, mehr Energie und weitere Nährstoffe. Der Vergleich bezieht sich speziell auf die Reaktion der Muskelproteinsynthese, nicht auf den gesamten Nährwert.

Genau dieser Unterschied zeigt, welchen Platz Unbroken in deiner Regenerationsroutine hat. Die Ernährung bildet die Grundlage. Unbroken hilft dabei, essenzielle Aminosäuren verfügbar zu machen, wenn Timing und Bekömmlichkeit zählen.

Das ist Real Time Recovery.

Wie viel und wann: So timest du deine Regenerationsernährung richtig

Ein Mann gibt eine Unbroken-Tablette in eine Trinkflasche aus Glas, eine Frau trinkt das fertige Getränk im Fitnessstudio

Das beste Timing hängt davon ab, was du gegessen hast und wie du trainierst.

Vor dem Training

Hast du in den Stunden zuvor eine proteinreiche Mahlzeit gegessen, stehen dir während des Trainings möglicherweise bereits Aminosäuren zur Verfügung. Trainierst du nüchtern oder liegt deine letzte Mahlzeit mehrere Stunden zurück, kann eine vollständige EAA-Quelle vor dem Training die Aminosäuren liefern, die an der Muskelproteinsynthese beteiligt sind, ohne dass du eine komplette Mahlzeit brauchst.[8,9]

Während des Trainings

Bei kürzeren Einheiten im Freizeitsport reicht Wasser unter Umständen völlig aus. Bei langen Wettkämpfen, hohen Trainingsumfängen oder Einheiten, vor denen du länger nichts gegessen hast, können freie EAAs für eine kompakte Versorgung mit Aminosäuren sorgen. Im Ausdauersport solltest du außerdem je nach Dauer und Bedingungen auf Kohlenhydrate, Flüssigkeit und Elektrolyte achten.[13]

Nach dem Training

Kannst du kurz nach dem Training eine ausgewogene Mahlzeit essen, hat sie Vorrang. Achte auf eine hochwertige Proteinquelle und ergänze Kohlenhydrate, wenn die Einheit deine Glykogenspeicher deutlich geleert hat.[7,13] Verzögert sich die Mahlzeit, kann ein Proteinshake oder eine vollständige EAA-Quelle helfen, die Zeit bis dahin zu überbrücken.

Über den ganzen Tag verteilt

Regeneration entsteht über den ganzen Tag hinweg, nicht in einem einzigen perfekten 30-Minuten-Fenster. Iss genug, verteile dein Protein auf deine Mahlzeiten, plane Kohlenhydrate passend zu den Anforderungen deines Trainings ein, trink ausreichend, bau Stress ab und schütze deinen Schlaf.[7]

Das Fazit

Nahrungsergänzungsmittel für die Regeneration sind dann sinnvoll, wenn sie einen bestimmten Zweck erfüllen. Proteinpulver kann es leichter machen, deinen täglichen Proteinbedarf zu decken. Kreatin unterstützt langfristig deine Trainingskapazität. Kohlenhydrate helfen, nach intensiver Belastung die Energiereserven wieder aufzufüllen. Gezielte Produkte wie Sauerkirsche, Kollagen, Omega-3 und Magnesium können unter den richtigen Umständen hilfreich sein.

Wenn es dir vor allem auf das richtige Timing, einfache Mitnahme und gute Verträglichkeit ankommt, bieten freie EAAs und kurze Peptide einen anderen Ansatz. Sie liefern alle neun essenziellen Aminosäuren, ohne dass der Körper zuerst ein großes, intaktes Protein aufspalten muss.[9]

Unbroken führt diesen Ansatz zu seinem natürlichen nordischen Ursprung zurück: vollständig hydrolysiertes Protein aus norwegischem Lachs, verwandelt in kompakte Regenerationsernährung für die Anwendung vor, während oder nach dem Training.

Lebensmittel zuerst. Die richtigen Nährstoffe, wenn das Timing zählt. Bereit für das Nächste.


 

References
  1. Nordic Council of Ministers. Nordic Nutrition Recommendations 2023: Integrating Environmental Aspects. Copenhagen: Nordic Council of Ministers; 2023. Available from: Nordic Nutrition Recommendations 2023.
  2. Associated Press. Norway brought its own food to the World Cup, but not because it distrusts US products. 2026. Available from: Associated Press.
  3. Norwegian Seafood Council. Norwegian seafood powers the national football team’s performance. 2026. Available from: Norwegian Seafood Council.
  4. Lorenzo I, Serra-Prat M, Yébenes JC. The role of water homeostasis in muscle function and frailty: a review. Nutrients. 2019;11(8):1857. Available from: PubMed Central.
  5. Lopez MJ, Mohiuddin SS. Biochemistry, Essential Amino Acids. In: StatPearls. Treasure Island, FL: StatPearls Publishing; updated 2024. Available from: NCBI Bookshelf.
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  7. Jäger R, Kerksick CM, Campbell BI, et al. International Society of Sports Nutrition Position Stand: protein and exercise. Journal of the International Society of Sports Nutrition. 2017;14:20. doi:10.1186/s12970-017-0177-8.
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  9. Ferrando AA, Wolfe RR, Hirsch KR, et al. International Society of Sports Nutrition Position Stand: effects of essential amino acid supplementation on exercise and performance. Journal of the International Society of Sports Nutrition. 2023;20(1):2263409. doi:10.1080/15502783.2023.2263409. Available from: PubMed.
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  12. 11b. Fernández-Lázaro D, Arribalzaga S, Gutiérrez-Abejón E, Azarbayjani MA, Mielgo-Ayuso J, Roche E. Omega-3 Fatty Acid Supplementation on Post-Exercise Inflammation, Muscle Damage, Oxidative Response, and Sports Performance in Physically Healthy Adults: A Systematic Review of Randomized Controlled Trials. Nutrients. 2024;16(13):2044. doi:10.3390/nu16132044.
  13. Raastad T, et al. Plasma amino-acid availability following ingestion of fully hydrolysed salmon protein compared with whey protein concentrate, whey protein hydrolysate, soy protein concentrate and soy protein hydrolysate. Norwegian School of Sport Sciences. Internal research commissioned by Unbroken.
  14. Rodriguez NR, DiMarco NM, Langley S. Position of the American Dietetic Association, Dietitians of Canada and the American College of Sports Medicine: nutrition and athletic performance. Journal of the American Dietetic Association. 2009;109(3):509-527. doi:10.1016/j.jada.2009.01.005.
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