WIE MADS PEDERSEN REGENERATION IN ERGEBNISSE VERWANDELT
Dänemarks bester Radprofi über Beständigkeit, die Anforderungen der Grand Tours und warum Regeneration heute der eigentliche Wettbewerbsvorteil ist.
Im modernen Radsport wird Leistung längst nicht mehr nur durch das bestimmt, was am Renntag passiert. Sie wird durch das bestimmt, was dazwischen passiert.
Für Dänemarks besten Radprofi, Mads Pedersen, wurde das bei seiner Rückkehr ins Renngeschehen bei Milano-Sanremo besonders deutlich. Nach der Ungewissheit durch die Verletzung war sein 4. Platz mehr als nur ein Ergebnis. Es war eine Bestätigung.
“Es war eine gute Bestätigung für meine Regeneration,” erklärt Pedersen. “Ehrlich gesagt war es erstaunlich, wie schnell ich mich erholt habe. Es hat mir gezeigt, wozu mein Körper wirklich in der Lage ist.”
Diese Fähigkeit, sich schnell zu erholen, ist zunehmend das, was die Besten vom Rest unterscheidet. Sie ist auch der Grund, warum strukturierte Regenerationslösungen wie Unbroken Real Time Recovery auf WorldTour-Niveau zum festen Bestandteil des Alltags werden.
Regeneration als der eigentliche Wettbewerbsvorteil
Auf WorldTour-Niveau sind Trainingsmethoden längst kein Geheimnis mehr. Die Fahrer der verschiedenen Teams folgen hoch optimierten Programmen. Der wahre Unterschied liegt darin, wie gut sie die Belastung verkraften.
“Jeder weiß, wie man trainiert,” sagt Pedersen. “Aber entscheidend ist, vollständig erholt zu sein, damit du in jeder Trainingseinheit das Maximum aus deinem Körper herausholen kannst. Genau hier entstehen die Fortschritte.”
Regeneration ist nicht mehr passiv. Sie ist ein aktiver, strukturierter Teil der Leistung. Fahrer, die sich besser erholen, können härter trainieren, stärker Rennen fahren und über eine lange Saison hinweg ihre Beständigkeit halten.
Für Pedersen war Beständigkeit ein zentraler Entwicklungsbereich. In enger Zusammenarbeit mit seinem Trainer Mattias Reck hat er das Gleichgewicht zwischen Belastung und Erholung verfeinert.
“Ich kümmere mich um meinen Körper, damit ich mich zwischen den Einheiten gut erhole und bereit bin, hart zu trainieren,” sagt er.
Kleine Margen, große Wirkung
Mit 30 hat sich Pedersens Denkweise weiterentwickelt, seine Ambition ist jedoch unverändert. “Ich will noch immer so viel wie möglich gewinnen,” sagt er. “Aber jetzt sind die Ziele größer. Monumente gewinnen.”
Auf diesem Weg zählen marginale Gewinne. Nicht nur bei Material oder Aerodynamik, sondern auch darin, wie schnell sich der Körper nach Belastung wieder erholt.
Regeneration beeinflusst alles. Die Reparatur der Muskulatur, das Energieniveau, die mentale Frische und die Fähigkeit, intensive Belastungen Tag für Tag zu wiederholen. Mit der Zeit summieren sich diese kleinen Verbesserungen zu spürbaren Leistungsgewinnen.
Unbroken Real Time Recovery integrieren
Genau hier fügt sich Unbroken Real Time Recovery in Pedersens Routine ein. Nach den härtesten Tagen bei Grand Tours, wenn der Körper unter maximaler Belastung steht, beginnt die Regeneration sofort. Pedersen nimmt Unbroken während des Auslaufens, bereits in seiner Trinkflasche, sobald die Arbeit auf dem Rad endet.
“Unbroken lässt sich problemlos in meine Routine einbauen. Ich nehme es direkt nach dem Training, es ist während des Auslaufens schon in meiner Trinkflasche bereit,” sagt er.
Bei Etappenrennen ist dieses Timing entscheidend. Was du in den Minuten nach der Ziellinie tust, wirkt sich darauf aus, wie du am nächsten Tag fährst.
“Es hilft, die essenziellen Aminosäuren zu ersetzen, die ich verloren habe, und am nächsten Tag habe ich weniger Muskelkater,” erklärt er.
Weniger Muskelkater. Schnellere Erholung. Bereit für den nächsten Einsatz. Bei einer Grand Tour ist das kein marginaler Gewinn. Es ist essenziell.
Unbroken basiert auf Aminosäuren in freier Form, die schnell aufgenommen werden und magenschonend sind, und unterstützt so die Regeneration, ohne die Verdauung zusätzlich zu belasten.
Führung durch Disziplin
Als einer der erfahrensten Fahrer bei Lidl-Trek prägt Pedersen mit seiner Herangehensweise die Teamkultur. “Ich weiß, dass die anderen Jungs zu mir aufschauen, aber ich mache einfach das, von dem ich gelernt habe, dass es für mich am besten funktioniert,” sagt er. Dazu gehört auch zu wissen, wann man abschalten muss.
“Wenn ich nicht trainiere oder Rennen fahre, versuche ich, so wenig wie möglich zu tun. Ohne mich über Dinge zu stressen, die ich nicht ändern kann.”
Mentale Erholung spielt für die langfristige Leistung eine Rolle. Zeit mit der Familie, Abstand vom Radsport und das Halten der Balance tragen alle dazu bei, über eine lange Saison hinweg konkurrenzfähig zu bleiben.
Den Motor mit Energie versorgen
Wenn es ein Prinzip gibt, das Pedersen betont, dann ist es einfach, wird aber oft übersehen. “Es ist wichtig, genug zu essen, um den Motor zu versorgen. Autos fahren nicht ohne ausreichend Benzin, und der Körper eines Sportlers genauso wenig.”
Diese Denkweise liegt allem zugrunde. Ernährung, Regeneration und tägliche Gewohnheiten greifen ineinander, um die Leistung zu unterstützen.
Der Blick nach vorn
Pedersens Ziele bleiben klar. Er will weiter gewinnen und vor dem Ende seiner Karriere einen Monument-Sieg holen.
Im modernen Radsport ist Regeneration kein Nebengedanke mehr. Sie ist ein Leistungstreiber.
Für Mads Pedersen ist sie einer der Hauptgründe, warum er weiterhin auf höchstem Niveau antritt.
Artikel ursprünglich veröffentlicht auf Feltet.dk.
Fotonachweis: @cauldphoto