Autor: Geir Gunnar Markusson, Ernährungswissenschaftler MSc., Unbroken
Für viele Sportler beginnt die Regenerationsernährung noch immer erst nach dem Training. Die Ausfahrt ist vorbei, dann wird aufgetankt. Die Ernährung nach der Belastung ist zwar wichtig, doch die moderne Sportphysiologie zeigt, dass du mit diesem Ansatz Leistungspotenzial verschenkst. Entscheidend ist nicht nur, was du zu dir nimmst, sondern auch, wann essenzielle Aminosäuren (9EAA) der arbeitenden Muskulatur zur Verfügung stehen und wie schnell sie dort ankommen.⁽¹⁾
Unbroken stellt das klassische Regenerationsmodell infrage und ermöglicht Regeneration vor, während und nach dem Training. Möglich macht das sein zentrales Merkmal: natürlich gewonnene, vollständig hydrolysierte Aminosäuren aus frischem Lachs, die der Körper mit minimalem Verdauungsaufwand aufnimmt.⁽²⁾
Warum das Molekulargewicht eine Rolle spielt
Die Aminosäuren in Unbroken liegen als freie Aminosäuren sowie als Di- & Tripeptide vor und haben ein durchschnittliches Molekulargewicht von ~374 Dalton. Sie sind bei der Einnahme also bereits in aufnahmefähiger Form. Proteine aus ganzen Lebensmitteln wie Hähnchen, Rind, Thunfisch und Bohnen, aber auch herkömmliche Proteinquellen wie Whey müssen dagegen erst in Magen und Darm aufgespalten werden, bevor die Aminosäuren in den Blutkreislauf gelangen können. Dieser Verdauungsschritt kostet Zeit und Energie und kann zum begrenzenden Faktor werden, wenn du kurz vor intensiven Belastungen etwas zu dir nimmst.⁽²⁾
Weil kaum Verdauung nötig ist, erscheinen die Aminosäuren aus Unbroken rasch im Blut, bei minimaler Belastung für den Magen-Darm-Trakt. Das ist ein entscheidender Vorteil, wenn du rund um das Training Nährstoffe aufnimmst.
Schnellere Aufnahme in Humanstudie nachgewiesen
Die Aufnahmeeigenschaften der Proteinbasis von Unbroken (Amizate® hydrolysiertes Lachsprotein) werden durch eine randomisierte, doppelblinde Crossover-Studie am Menschen gestützt, die an der Norwegischen Hochschule für Sportwissenschaften (Oslo, Norwegen) unter der Leitung von Professor Truls Raastad. durchgeführt wurde.
In dieser Studie nahmen gesunde junge Männer entweder hydrolysiertes Lachsprotein oder Molkenprotein (WPC-80) zu sich. Anschließend wurde der Verlauf der Aminosäurewerte im Blut gemessen. Die Ergebnisse zeigten, dass hydrolysiertes Lachsprotein zu Folgendem führte:
• Früherer Anstieg der zirkulierenden Aminosäuren, einschließlich Leucin
• Früheres Erreichen der maximalen Aminosäurekonzentration im Blut im Vergleich zu Molkenprotein
• Insgesamt schnelleres Aufnahmeprofil nach der Einnahme
Diese Ergebnisse stützen eine klare Schlussfolgerung: Werden Aminosäuren in vollständig hydrolysierter Form mit niedrigem Molekulargewicht zugeführt, können sie schneller im Blut verfügbar sein als intakte Proteinquellen.⁽²⁾
Timing: Freie 9EAA vor dem Training bringen rund 3× mehr Aminosäuren in den Muskel
Für die Muskelproteinsynthese zählt nicht nur die Proteinmenge in Gramm. Entscheidend ist auch, wie viele Aminosäuren der Muskel tatsächlich aufnimmt. Häufig wird das so beschrieben⁽³⁾:
Muskeldurchblutung × arterielle Aminosäurekonzentration = Aminosäureaufnahme
Genau deshalb wird das Timing zum entscheidenden Faktor.
Eine wegweisende Studie im American Journal of Physiology – Endocrinology and Metabolism zeigte: Wurden essenzielle Aminosäuren (freie 9EAA, Di- & Tripeptide) unmittelbar vor dem Training aufgenommen, gelangten etwa dreimal so viele Aminosäuren in den Muskel wie bei Einnahme nach dem Training. Der Mechanismus ist physiologisch: Während der Belastung ist die Muskeldurchblutung erhöht. Ist die arterielle 9EAA-Konzentration genau in diesem Moment hoch, steigt die Zufuhr zum Muskel erheblich.⁽¹⁾
Dieselbe Studie ergab außerdem, dass die Einnahme von 9EAA (als freie Aminosäuren, Di- & Tripeptide) unmittelbar vor oder nach dem Training die Phenylalaninkonzentration im arteriellen Blut und im Muskel um rund 130 % erhöhte. Phenylalanin gilt als wichtiger Indikator, der mit der Aktivierung der Muskelproteinsynthese in Verbindung steht. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass der Zeitpunkt der 9EAA-Gabe im Verhältnis zum Training berücksichtigt werden muss.⁽¹⁾
Warum vollständig hydrolysierte Aminosäuren die Regeneration neu denken
Die Forschung spricht zwar für eine Aminosäurezufuhr vor dem Training, doch mit herkömmlichen Proteinquellen lässt sich das für viele Sportler kaum umsetzen. Vollwertige Mahlzeiten und klassische Proteinshakes liegen oft schwer im Magen und werden kurz vor intensiven Belastungen nicht immer gut vertragen.
Da Unbroken vollständig hydrolysiert ist und auf natürliche Weise aus frischem norwegischem Lachs gewonnen wird, liegen die Aminosäuren bereits in einer Form vor, die der Körper schnell aufnehmen kann. Das ermöglicht eine praxistaugliche Regenerationsstrategie, die sich an der Physiologie orientiert:
• Vor dem Training: den Muskel mit sofort verfügbaren 9EAA vorbereiten
• Während des Trainings: laufende Reparaturprozesse unterstützen, solange die Durchblutung erhöht ist
• Nach dem Training: die Speicher weiter schnell auffüllen, ohne Verzögerung durch die Verdauung
So beginnt die Regeneration nicht erst nach dem Training, sondern findet bereits während der Belastung statt.⁽¹⁻²⁾
Geringe Belastung für die Verdauung, hoher Nutzen in der Praxis
Da Unbroken kaum verdaut werden muss, wird der Magen-Darm-Trakt entlastet, und die Verfügbarkeit von Aminosäuren kann selbst bei hoher Trainingsintensität aufrechterhalten werden. Gerade für Ausdauersportler, bei denen die Verträglichkeit häufig die Ernährungsstrategie einschränkt, ist diese Kombination aus Schnelligkeit, Effizienz und Bekömmlichkeit besonders wertvoll.⁽²⁾
Fazit
Unbroken lässt sich am besten als natürlich gewonnene, schnell aufgenommene Vollspektrum-Aminosäurelösung mit allen essenziellen Aminosäuren beschreiben. Dahinter steht ein einfaches physiologisches Prinzip: Je schneller essenzielle Aminosäuren zum richtigen Zeitpunkt im Blut verfügbar sind, desto effektiver können die Reparaturprozesse im Muskel beginnen.⁽¹⁻²⁾
Dank des extrem niedrigen Molekulargewichts und der vollständig hydrolysierten Struktur können Athletinnen und Athleten überholte Regenerationsmodelle hinter sich lassen und auf einen zeitbasierten Ansatz setzen, der durch Studien am Menschen gestützt wird: Die Aminosäuren kommen genau dann an, wenn die Muskeln am aufnahmefähigsten sind. ⁽¹⁻²⁾
Für Athletinnen und Athleten, die schnelle Regeneration, weniger Muskelkater und Tag für Tag volle Einsatzbereitschaft verlangen, bietet Unbroken einen klaren Vorteil: schnellere Aufnahme, eine bessere Signalwirkung für die Muskelproteinsynthese und eine Regeneration, die schon beginnt, bevor die Ausfahrt überhaupt vorbei ist.
References:
- Tipton, K. D., Rasmussen, B. B., Miller, S. L., et al. (2001). Timing of amino acid–carbohydrate ingestion alters anabolic response of muscle to resistance exercise. American Journal of Physiology – Endocrinology and Metabolism, 281(2), E197–E206. https://journals.physiology.org/doi/full/10.1152/ajpendo.2001.281.2.E197
- Raastad, T., Vagle, M., & Framroze, B. (2017). A randomized, double-blinded cross-over study comparing increase in blood leucine levels after ingestion of hydrolysed salmon protein (Amizate® known as Unbroken) and whey protein in healthy young men. Nutrition and Food Technology: Open Access, 3(2). https://doi.org/10.16966/2470-6086.142
- Wolfe, R. R., & Chinkes, D. L. (2005). Isotope Tracers in Metabolic Research: Principles and Practice of Kinetic Analysis (2nd ed.). Wiley-Liss.





