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HYROX meistern mit besserer Regeneration

Mastering HYROX through better recovery

Im Gespräch mit Mynette Mann und Michele Stanley, HYROX-Athletinnen. Erfahre, wie die beiden der Regeneration Vorrang gegeben haben und dadurch konstanter trainieren, Kraft aufbauen und neu definieren konnten, was Höchstleistung in jeder Lebensphase bedeutet

Für Mynette (47) und Michele (52) geht es beim Sport längst nicht mehr darum, irgendetwas zu beweisen. Es geht darum, stark und beweglich zu bleiben und die Dinge, die sie lieben, weiterhin tun zu können. Und zwar nicht nur ab und zu, sondern regelmäßig.

Beide kommen aus dem Ausdauersport. Michele hat sich über Jahre durch die Laufdistanzen gearbeitet, vom 5-km-Lauf bis zum Marathon und sogar bis zu einem Half Ironman. Nebenbei gab sie Fitnesskurse und arbeitete mit Erwachsenen mit geistigen und Entwicklungsbeeinträchtigungen. Mynette ist neun Marathons gelaufen, hat Yoga unterrichtet und jahrelang Bewegung, Familie und Alltag unter einen Hut gebracht.

Doch wie so viele aktive Frauen, gerade in der Lebensmitte, haben beide gelernt, dass Training nur eine Seite der Gleichung ist.

Die andere Seite ist die Regeneration. Und vor allem für Mynette war sie unbemerkt zu dem Faktor geworden, der sie ausbremste.

Als es nicht an der Motivation lag

Jahrelang hatte Mynette mit chronischem Eisenmangel und einem niedrigen Vitamin-D3-Spiegel zu kämpfen. Sie tat, was sie konnte: Sie nahm Nahrungsergänzungsmittel, stellte ihre Ernährung um, aß wieder rotes Fleisch und versuchte, ihren Körper auf jede erdenkliche Weise zu unterstützen. Doch das Problem schien sich nie wirklich zu lösen. Sie erzählt: „Mein ganzes Leben lang war ich anämisch … Ich habe alles genommen, Eisen, Vitamine, einfach alles, aber mein Körper hat es einfach nicht aufgenommen.“

Der Mangel wirkte sich ganz konkret auf ihr Training aus. Vor Unbroken konnte ein einziges hartes Workout sie tagelang zurückwerfen. Das war nicht einfach die normale Muskelermüdung, sondern eine verzögerte Regeneration, die ihr immer wieder den Schwung nahm und Kontinuität schwierig machte. „Ich habe an einem Tag trainiert und war dann zwei Tage raus … mein Körper konnte einfach nicht regenerieren.“
Deshalb konnte sie nicht immer so trainieren, wie sie wollte. Selbst wenn die Motivation da war, war ihr Körper am nächsten Tag nicht immer bereit für die nächste Einheit.

Die Veränderung: bessere Aufnahme, bessere Regeneration, mehr Kontinuität

Nachdem sie mit Unbroken angefangen hatte, begann sich etwas zu verändern. Was Mynette dabei auffiel: Sie hatte nicht plötzlich noch mehr Nahrungsergänzungsmittel eingenommen oder ihre Routine komplett umgekrempelt. Vielmehr schien ihr Körper endlich in der Lage zu sein, das zu verwerten, was sie ihm ohnehin schon gab. In ihren Worten: „Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich keinen Mangel … Ich bin nicht mehr anämisch.“

So wie sie es beschreibt, hat Unbroken dabei geholfen, genau das zu unterstützen, was ihr jahrelang gefehlt hatte: die Aufnahme. Mit Lachspeptiden mit niedrigem Molekulargewicht und einer Form, die der Körper leicht verwerten kann, ergänzte es die Nährstoffe, die sie ohnehin zu sich zu nehmen versuchte, vor allem Eisen und Vitamin D3.

Und als sich ihre Regeneration verbesserte, begann sich auch alles andere zu verändern.

„Ich glaube, Unbroken war der Auslöser, der es meinem Körper ermöglicht hat, all das aufzunehmen, was er vorher nie aufgenommen hat.“

Sie hatte nicht mehr das Gefühl, dass ein Workout automatisch die nächsten Tage kostete: „Jetzt kann ich die Dinge aufnehmen … deshalb regeneriere ich wirklich viel schneller.“

„Früher bin ich nach einem harten Training kaum aus dem Bett gekommen, weil mir einfach alles wehtat. Jetzt wache ich auf und mir geht’s gut. Ich kann direkt weitermachen.“

Genau darum geht es im Kern ihrer Geschichte: Vor Unbroken konnte ein Workout sie für ein paar Tage außer Gefecht setzen, so ausgelaugt und erschöpft fühlte sie sich. Seit sie es nimmt, regeneriert sie schneller, trainiert deutlich regelmäßiger und schafft bei Bedarf sogar anspruchsvolle Einheiten direkt hintereinander. Sie bringt es ganz einfach auf den Punkt: „Mit Unbroken kann ich mehr machen, und das öfter.“

Vom ständig unterbrochenen Training zum Weitermachen am nächsten Tag

Die bessere Regeneration gab Mynette etwas unglaublich Wertvolles zurück: das Vertrauen in ihren Körper. Statt sich zu fragen, was ein Workout sie am nächsten Tag kosten würde, hatte sie das Gefühl, immer wieder antreten zu können.

Während ihrer Vorbereitung auf Hyrox konnte sie sogar härtere Trainingsblöcke einbauen und, wenn der Alltag es verlangte, auch mal zwei Einheiten an einem Tag absolvieren. „Manchmal musste ich zweimal am Tag trainieren … vor der Arbeit, in der Mittagspause, nach der Arbeit. Und ich habe es geschafft.“

Das heißt nicht, dass plötzlich jeder Tag mühelos war. Es heißt, dass die Regeneration ihr nicht mehr ständig einen Riegel vorschob. Und das veränderte enorm, worauf sie sich realistisch vorbereiten konnte.

Acht Wochen bis zum Hyrox

Als Michele Mynette schrieb und vorschlug, sich für Hyrox anzumelden, passte das genau zu ihrer Freundschaft: erst Ja sagen, dann schauen, wie es klappt. Sie gaben sich etwa acht Wochen für die Vorbereitung. Kein spezieller Hyrox-Coach. Kein exklusiver Trainingsplan. Und keine Lust, daraus einen Zweitjob zu machen.

Sie wollten einfach herausfinden, wozu ihr Körper fähig ist und ob sich die Vorbereitung so gestalten lässt, dass sie ins echte Leben passt: „Wir wollten sehen, was unser Körper leisten kann … ohne uns jeden Tag völlig kaputtzumachen.“

Es folgte ein Trainingsblock, der ganz auf Alltagstauglichkeit ausgerichtet war: Laufen, Krafttraining, kurze, effektive Einheiten, Kommunikation und Regeneration. Und als der Wettkampftag kam, haben sie weit mehr geschafft, als nur ins Ziel zu kommen.

Am Donnerstag belegten sie den 3. Platz in ihrer Altersklasse und blieben über das gesamte Starterfeld der vier Wettkampftage hinweg in den Top 15, obwohl ihre Vorbereitung kurz war und sie in einem dicht besetzten Wettkampfformat antraten.

Am meisten überraschte, wie sie sich danach fühlten

Für beide Frauen war nicht nur ihre Leistung eines der eindrucksvollsten Erlebnisse, sondern auch, wie sie danach regenerierten.

Als Athletinnen mit Marathonerfahrung wissen sie genau, wie es sich anfühlt, nach einem Wettkampf völlig am Ende zu sein. Sie kennen die Steifheit, den Muskelkater, die Mühe beim Treppensteigen und das Gefühl, dass der Körper Tage braucht, um wieder normal zu funktionieren. Genau deshalb war Hyrox eine solche Überraschung.

„Wir haben uns immer wieder gefragt: Wieso haben wir keinen Muskelkater?“

Mynette sagt ganz klar, dass sie die Belastung in den Beinen gespürt hat. Aber es war nicht dieser Zusammenbruch nach dem Rennen, den sie von früher kannte. „Ich habe definitiv gemerkt, dass meine Beine gearbeitet hatten … aber ich war nicht kaputt“, erzählt sie.

Michele ging es genauso: „Ich war einfach gleich wieder auf den Beinen … am nächsten Tag ging mein Alltag ganz normal weiter.“

Das ist ein ganz entscheidender Teil der Geschichte. Selbst nach Hyrox, einem Wettkampf, der Laufen, hochintensive Belastung, Kraftstationen und sich aufsummierende Ermüdung vereint, waren sie am nächsten Tag noch in bemerkenswert guter Verfassung. Nicht platt. Nicht schleppend. Nicht kaputt.

Einfach müde im ganz normalen Sinne, aber leistungsfähig, beweglich und in der Lage, ihren Alltag ganz normal weiterzuleben.
Gerade für Mynette war dieser Unterschied wichtig. Früher konnte ein einziges hartes Training mehrere Tage Pause bedeuten. Jetzt fühlte sie sich selbst nach einem großen Wettkampf stark, regeneriert und viel früher wieder bereit, als sie erwartet hätte.

So nutzen sie Unbroken im Alltag

Was ihre Routine so glaubwürdig macht: Sie ist nicht kompliziert. Mynette hat festgestellt, dass Unbroken besonders gut in ihren Regenerationsrhythmus am Abend und nach dem Training passt.

„Vor dem Schlafengehen ist für mich entscheidend … es hilft mir wirklich, durchzuschlafen, und ich fühle mich morgens tatsächlich so viel besser.“

Sie nimmt es außerdem nach dem Training und weiß genau, was für sie persönlich am besten funktioniert: „Wenn ich weiß, dass ich laufe, trinke ich es direkt danach und dann noch einmal vor dem Schlafengehen.“

Auch Micheles Routine ist einfach und konsequent: „Ich habe es immer nach unseren Workouts genommen. An Ruhetagen habe ich es einfach morgens genommen, quasi unterwegs.“

Beide betonten, dass genau diese Konsequenz während der Hyrox-Vorbereitung und rund um den Wettkampftag wichtig war.

„Wir haben darauf geachtet, es in den Tagen vor dem Rennen jeden Tag zu nehmen … und ehrlich gesagt haben wir uns großartig gefühlt.“

Eine Leistungsgeschichte der anderen Art

Was diese Geschichte so nahbar macht: Es geht nicht um zwei Profisportlerinnen, die perfekten Bedingungen hinterherjagen. Es geht um zwei Frauen mit einer langen sportlichen Vergangenheit, einem vollen Leben und dem Wunsch, sich weiterhin gut zu bewegen.

Es geht darum, trainieren, regenerieren, arbeiten, für die Familie da sein und präsent sein zu können und trotzdem etwas Großes anzupacken. Und bei Mynette geht es darum, was passierte, als ihre Regeneration sie endlich nicht mehr ausbremste.

Vor Unbroken konnte ein einziges Training sie tagelang außer Gefecht setzen. Heute regeneriert sie schneller, trainiert regelmäßiger und fühlt sich sogar nach einem anspruchsvollen Hyrox-Wettkampf noch stark. Das ist mehr als nur bessere Leistung. Das ist Freiheit.

Kurz gefragt mit Mynette & Michele

Training morgens oder abends?
Mynette: Morgens
Michele: Morgens

Cardio oder Kraft?
Mynette: Cardio
Michele: Cardio

Yoga oder Laufen?
Mynette: (lacht) Laufen
Michele: Laufen

Eine Regenerationsgewohnheit, auf die du nie verzichtest?
Mynette: Schlaf (und Unbroken)
Michele: Schlaf

Ein Wort, das Unbroken beschreibt?
Mynette: „Geheimwaffe“
Michele: „Energie und Regeneration“

Das ist nicht einfach eine Geschichte darüber, wie jemand Hyrox ins Ziel bringt. Es ist eine Geschichte darüber, was möglich wird, wenn sich die Regeneration so weit verbessert, dass sie das Leben trägt, das du wirklich lebst und liebst. Denn wenn dein Körper endlich so regeneriert, wie er soll, kommst du nicht nur irgendwie durch die harten Einheiten.

Du kannst auch bei der nächsten wieder am Start stehen. Bereit für das Nächste.

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