Für den Eisschnelllauf-Spitzenathleten Viktor Hald Thorup dreht sich Leistung darum, die kleinen Stellschrauben zu finden, die den Unterschied machen. 2025 nahm er Unbroken in sein Training auf und begann zu beobachten, was sich veränderte, nicht nur in seinem Körpergefühl, sondern auch in den Leistungsdaten, die er jeden Tag misst.
Die Suche nach den kleinen Vorteilen
Auf höchstem Niveau im Eisschnelllauf zählen kleine Verbesserungen. Viktor sucht ständig nach Wegen, um Training, Ernährung und Regeneration zu optimieren.
Mit seinem Hintergrund in Ernährungswissenschaft geht er dabei besonders analytisch vor. Er recherchiert neue Ansätze, testet sie und wertet die Daten aus, bevor er entscheidet, ob etwas einen festen Platz in seiner Routine verdient.
„Ich schaue mir all diese kleinen Dinge an, die mich vielleicht zu einem besseren Athleten machen können.“
Die meisten Dinge, die er untersucht, setzen sich nicht durch. Unbroken schon.
„Unbroken war das eine von zehn, das tatsächlich eine ziemlich große Wirkung hat.“
Für Viktor zeigte sich der Unterschied nicht in einer einzelnen guten Trainingseinheit. Er wurde erst über Wochen konsequenten Trainings hinweg sichtbar.

Mehr Qualität im Training
Viktors Trainingsumfeld macht es ihm besonders leicht, Veränderungen zu erkennen. Eisschnelllauf bedeutet monatelanges, hochstrukturiertes und sich wiederholendes Training, wodurch er ähnliche Einheiten unter ähnlichen Bedingungen vergleichen kann.
Er erfasst Schlaf, Schlaftiefe, HRV, Herzfrequenz und Wattzahl, zusammen mit seinem tatsächlichen Gefühl und seiner Leistung im Training.
Nachdem er mit Unbroken begonnen hatte, bemerkte er erste Veränderungen.
„Unbroken hatte eine massive Wirkung, eine Wirkung, die ich problemlos messen konnte.“
Einer der größten Unterschiede war seine Fähigkeit, die Trainingsqualität aufrechtzuerhalten. Viktor stellte fest, dass er später in der Woche schwerere Gewichte heben und bei gleicher Herzfrequenz und gleichem Regenerationswert eine höhere Wattzahl erzielen konnte.
Noch wichtiger: Er hatte das Gefühl, diese Qualität deutlich konstanter wiederholen zu können.
„Jede Woche habe ich es geschafft, mehr Trainingseinheiten mit besserer Qualität zu absolvieren.“
Niedrigerer Laktatwert
Eine der interessantesten Veränderungen, die Viktor gemessen hat, betraf seinen Blutlaktatwert.
Laktat ist eine wichtige Leistungskennzahl im Eisschnelllauf. Viktor nimmt regelmäßig zum gleichen Zeitpunkt vergleichbarer Trainingseinheiten Blutproben, sodass er den Verlauf seines Trainings konsistent verfolgen kann.
Bei Eisschnelllauf-Blöcken im Tempo eines 10.000-m-Weltrekords sank Viktors Laktatwert um etwa 2 bis 4 mmol, nachdem er Unbroken in seine Routine aufgenommen hatte.
„Der Wert ging um zwei bis vier Millimol runter, das ist enorm.“
Für Viktor zählte nicht nur die Zahl an sich. Entscheidend war, was diese Veränderung für die Menge an hochwertiger Arbeit bedeutete, die er durchhalten konnte.
„Bei einem Workout mit vier Sätzen konnte ich jetzt sechs schaffen. Prozentual betrachtet ist das schon ziemlich unglaublich.“
Er bezeichnet das als eine der größten Verbesserungen, die er seit der Einnahme von Unbroken festgestellt hat.
Den Unterschied spüren
Die Daten sind Viktor wichtig, letztlich entscheidet aber das Körpergefühl über die Leistung.
Die Veränderungen, die er in seinen Messwerten sah, zeigten sich auch im Training. Er fühlte sich beim Training besser und konnte die Qualität halten, während sich das Trainingspensum erhöhte.
Für einen Spitzensportler, der bereits sehr genau auf Ernährung, Schlaf und Regeneration achtete, war das bemerkenswert.
Wie Viktor erklärt, ist es wertvoll, die Qualität zu steigern. Genauso wichtig kann es sein, diese Qualität auch bei steigendem Trainingsvolumen zu halten.
Fester Bestandteil der Routine
Unbroken wurde zu einem festen Bestandteil von Viktors regelmäßiger Trainingsroutine und nicht nur zu etwas, das er nach besonders anstrengenden Einheiten nutzte.
Bei längeren aeroben Trainingseinheiten nimmt er Unbroken über die gesamte Session hinweg. Bei kürzeren, intensiveren Einheiten kombiniert er seine übliche Kohlenhydratstrategie mit Unbroken in einer separaten Flasche.
Diese Flexibilität ist ihm wichtig. Er sieht Unbroken nicht als Ersatz für die Ernährung, die er bereits nutzt, sondern als Ergänzung dazu.
„Ich glaube nicht, dass es so schwarz-weiß ist, nach dem Motto, jetzt nehme ich das statt dem. Ich denke, Unbroken sollte die Routine, die man schon hat, nicht verändern, sondern eine enorme Ergänzung dazu sein.“
Für Viktor ist Konstanz entscheidend. Hat er einmal ein Protokoll gefunden, das funktioniert, soll es zur Selbstverständlichkeit werden, etwas, worüber er nicht jeden Tag nachdenken muss.
Wenn kleine Vorteile messbar werden
Im Spitzensport entscheiden oft sehr kleine Unterschiede. Viktors Ansatz ist es, diese Spielräume zu finden, zu testen und das beizubehalten, was einen echten Unterschied macht.
Bei Unbroken wurde aus einem weiteren Experiment schnell ein fester Bestandteil seiner Routine, denn er sah den Unterschied sowohl im Training als auch in den Zahlen.
Niedrigeres Laktat. Mehr Qualität. Größere Trainingskapazität.
Für einen Athleten auf der Suche nach dem letzten entscheidenden Prozent sind genau das die Zahlen, auf die es ankommt.
Viktor Hald Thorup
Profi-Eisschnellläufer (Dänemark) | Olympionike (2018 & 2022, 5. Platz) | Weltcup-Medaillengewinner





